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Neubau 1

Wie geht der Neubau voran?

November 2018: Notstrom

Die Netzersatzanlage (NEA) konnte erfolgreich in Betrieb genommen und getestet werden. Die Netzersatzanlage versorgt den primären Spitalbetrieb bei Stromausfall.

Auch bei einem Stromausfall durch das Elektrizitätswerk, sei es durch einen Unterbruch oder auch bei einem möglichen Erdbeben, müssen die Patienten sicher versorgt werden können. Daher sind die technischen Systeme des Spitals für einen Ereignisfall unterschiedlich klassifiziert:

  • Ohne Unterbruch dauernd notwendig
  • Mit Unterbruch notwendig
  • Nicht notwendig

Die technischen Systeme, die ohne Unterbruch dauernd sicher funktionieren müssen, wie z.B. die Informationstechnologie (IT), sind über eine sogenannte unterbruchsfreie Stromversorgung (USV) angeschlossen. Bei einem Stromausfall versorgen Batterien die technischen Systeme sofort.

Die technischen Systeme, die auch mit einem kleinen Unterbruch dauernd funktionieren müssen, wie z.B. Entladerampen, sind zusätzlich zur normalen Stromversorgung an die Netzersatzanlage angeschlossen. Bei einem Stromausfall springt der Generator an und versorgt die technischen Systeme. Die Luftansaugung erfolgt über ein Lüftungsgitter im UG/EG, der Ausstoss der Abgase erfolgt über einen Kamin auf dem Dach.

Die Norm geht davon aus, dass nach einer gewissen Zeit, z.B. nach 120 Minuten oder einem Tag, die normale Stromversorgung wieder instand gestellt ist und die technischen Systeme ordentlich wieder versorgt werden können. Dies hat Einfluss auf die Grösse und Kapazität der Batterien der USV und auf den Betriebsmitteltank der NEA.

Anzeige Status Netzersatzanlage

Forschritt Neubau im Zeitraffer