Die Geschichte des Spitals

Mit dem Abschluss der Umbau- und Renovationsarbeiten Ende 2011 ist wieder eine wichtige Etappe in der Geschichte des Felix Platter-Spitals zu Ende gegangen. Das Felix Platter-Spital gibt es unter diesem Namen erst seit November 1956. Aber die Anfänge des Spitals gehen zurück bis ins Jahr 1890. Damals war das Bürgerspital in Basel hoffnungslos überfüllt. Deshalb wurde ein zusätzliches Hospital mit 120 Betten an der Burgfelderstrasse in Betrieb genommen.

An der heute vom öffentlichen Verkehr erschlossenen und stark belebten Burgfelderstrasse war damals nichts als idyllische Landschaft mit Gärten und Bäumen. Das Hospital wurde im Laufe der Zeit vielfältig genutzt - während der zwei Weltkriege auch als Magazin für das Militär und als Unterkunft für die Soldaten. Dazwischen und vor allem nach den Kriegen wurden im Spital mehr und mehr Patientinnen und Patienten aus Chirurgie, Neurologie, Allgemeiner Medizin und Gynäkologie betreut.

Im Jahre 1956 wurde aus dem bisherigen "Hilfsspital" endgültig das Felix Platter-Spital. Bald darauf begannen die Planungsarbeiten für den Neubau und die zwei Personalhäuser durch die Architekten Fritz Rickenbacher und Walter Baumann. 37,7 Millionen Franken waren dafür bewilligt worden. Am 24. Februar 1967 fand die Einweihung des Neubaus mit einem grossen Festakt statt.





Die Zeit ist im Felix Platter-Spital nicht still gestanden. Seither sind an der Burgfelderstrasse das weit über die Grenzen hinaus bekannte Geriatrische Kompetenzzentrum, die hochmoderne Orthopädische Universitätsklinik und die Rheumatologische Universitätsklinik entstanden. Auch baulich hat sich das Felix Platter-Spital laufend verändert. Die letzte grosse Renovation und Erweiterung ist im Jahre 1999 - ebenfalls mit einem grossen Fest - abgeschlossen worden.

Die Orthopädische Universitätsklinik des Felix Platter-Spitals ist am 1. März 2003 ins Universitätsspital Basel verlegt worden. Neu werden sowohl die Notfall- als auch die Wahloperationen an diesem zentralen Ort durchgeführt. Gleichzeitig wird die orthopädische Rehabilitation im Felix Platter-Spital aufgewertet. Patientinnen und Patienten, die eine stationäre Rehabilitation brauchen, sollen in Zukunft wenige Tage nach der Operation ins Felix Platter-Spital verlegt werden. Von dort werden sie in der Regel nach ein bis zwei Wochen nach Hause entlassen.